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Eine Vorweihnachtslesung ohne Musik
Am Anfang war die Blendung. Blauäugig wie die Urmutter Eva nun mal war, fiel sie auf ein hinterhältiges Reptil herein, aß die verbotene Frucht und hat damit eine Geschichte aus Lug und Betrug, Schein und Sein ins Leben gerufen. Welche Früchtchen aus dieser Saat entstehen konnten, welche Blüten sie heute noch treibt und warum man sich auch heute besser noch von falschen Schlangen, Wölfen im Schafspelz und Rattenfängern hüten sollte, zeigen Nina Blazon und Olaf Nägele in ihrer Lesung. Blauäugig war gestern – blaugeblendet ist immer!
Das Dreamteam der Esslinger Literaturbohème findet sich wieder im Esslinger Szenebuchladen ein um das Publikum mit neuen Texten zu überraschen.
Und das sollte man nicht verpassen!
Moderation: Martin Mezger, Eßlinger Zeitung
Rumänien 1945: Der Zweite Weltkrieg ist zu Ende. Die deutsche Bevölkerung lebt in Angst.
"Es war 3 Uhr in der Nacht zum 15. Januar 1945, als die Patrouille mich holte. Die Kälte zog an, es waren -15º C."
So beginnt ein junger Mann den Bericht über seine Deportation in ein Lager nach Russland. Anhand seines Lebens erzählt Herta Müller von dem Schicksal der deutschen Bevölkerung in Siebenbürgen.
In Gesprächen mit dem Lyriker Oskar Pastior und anderen Überlebenden hat sie den Stoff gesammelt, den sie nun zu einem großen neuen Roman geformt hat.
Herta Müller ist die Literaturnobelpreisträgerin 2009.
Eine Veranstaltungen im Rahmen des Literaturfestivals LesART
in Kooperation mit der
[Stadtbücherei Esslingen]
Tobit, ein junger Ägypter, pilgert hungrig nach neuen Horizonten von Alexandria nach Jerusalem, der Heiligen Stadt. Die unterschiedlichsten Menschen kreuzen seinen Weg - und Tobit spürt, es wird etwas Großartiges geschehen, etwas, was nicht nur ihn, sondern die Welt verändern wird. Es hat mit einem jungen Menschen zu tun, den einige wenige erst kennen und Jesus nennen ...
Arnulf Zitelmann, geboren 1929, studierte Theologie und Philosophie. Er war als Religionslehrer tätig; heute arbeitet er als freier Schriftsteller. Arnulf Zitelmann gilt als einer der wichtigsten Autoren für historische Jugendromane und Biographien; er wurde mehrfach für sein Werk ausgezeichnet, unter anderem mit dem Gustav-Heine-mann-Friedenspreis, dem Großen Preis der Deutschen Akademie für Kinder- und Jugendliteratur und dem Friedrich-Bödecker-Preis.
"Ich versuche Geschichten so zu erzählen, dass daraus das Vitale,
das Abenteuerliche, das Spannende herauskommt, was man in
Geschichtsbüchern so nicht lesen kann", sagt Arnulf Zitelmann.
Eine Veranstaltungen im Rahmen des Literaturfestivals LesART
In Kooperation mit der
[Stadtbücherei Esslingen]
Moderation: Sigrid Löffler
Die unglaubliche Geschichte des Konrad Zuse, der den ersten Computer der Welt baute – und die Erfindung einer unmöglichen Liebe.
"Glauben Sie mir, das Erfinden, auch das geht ja nicht ohne Eros. Ohne Eros entwickelt sich nichts im Leben, nicht einmal der Bau von Rechenmaschinen ... Die Frau, die Leibniz verstand. Die mich verstand. Die Frau, die mich erfand. Die mit mir den Computer ... Die Frau, für die ich den Computer erfand ... Das war sie und das ist sie und das wird sie immer sein, wenn dies Bekenntnis einmal in der Welt ist."
In Kooperation mit der [Stadtbücherei Esslingen]
Antje Wagner, die diesjährige Esslinger "Bahnwärterin", ist in Wartenburg/Elbe aufgewachsen und studierte deutsche und amerikanische Literatur- und Kulturwissenschaften in Potsdam und Manchester, arbeitete später als Kellnerin und Sprecherin.
Seit 2001 arbeitet sie als freie Autorin, schreibt Romane und Erzählungen für Erwachsene und Jugendliche und übersetzt auch aus dem Englischen. Sie lebt in Potsdam.
Franziska Drohsel versammelt 63 Thesen für eine Linke der Zukunft, die die Jusos im Herbst 2008 verabschiedet haben. Bekannte Personen aus Politik, Journalismus, Wissenschaft, Gewerkschaften, Ökologiebewegung und neuem Feminismus wie Wilhelm Heitmeyer, Michael Sommer oder Meredith Haaf ergänzen die Thesen mit eigenen Beiträgen zu einer linken Politik der Zukunft. In Zeiten der erstarkenden Kapitalismuskritik ist das Buch eine brandaktuelle politische Standortbestimmung und Wegbeschreibung für alle, die sich fragen: Was ist heute links?
Franziska Drohsel ist die Bundesvorsitzende der Jusos. Sie promoviert in Jura und ist wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Humboldt-Universität Berlin.
Franziska Drohsel stellt ihr Buch "Was ist heute links? Thesen für eine Politik der Zukunft" vor, das 2009 im Campus-Verlag erschienen ist.
Eine Veranstaltung der Esslinger Jusos.
szenische Lesung
mit Dietrich Schulz
Herman Melvilles subversive Geschichte einer Verweigerung ist eines seiner Meisterwerke und einzigartig in ihrer absurden Komik.
Dietrich Schulz, Schauspieler an der Württembergischen Landesbühne, stellt "Bartleby, der Schreiber" in einer szenischen Lesung vor.
Ein "grandioser Hassgesang, dessen verstörender Schönheit man sich nicht entziehen kann" (FAZ) ist György Dragomán mit seinem zweiten Roman "Der weiße König" über das Leben in der Diktatur gelungen. Darin erzählt er von den Schrecknissen des 11-jährigen Jungen Dzsátá während der Ceausescu-Ära in einer rumänischen Provinzstadt. Wegen eines Protestschreibens wird Dzsátás Vater von der Securitate abgeholt und in ein Arbeitslager gesteckt. Während von Monat zu Monat die Hoffnung schwindet, den Vater wiederzusehen, versucht der Junge, der Mutter den Vater zu ersetzen und sinnt über Wege nach, ihn zu befreien. Überall begegnet ihm das zynische Spiel mit Angst und Hoffnung, Erpressung und Verrat, "eine menschliche Gemeinheit, die der Kommunismus erst richtig entfesselt. (…) Wenn Imre Kertész' György Köves, der 1944 gläubig staunend durch Auschwitz ging, in der ungarischen Literatur einen Nachfolger gefunden hat, dann hier in Dzsátá." (NZZ)
György Dragomán, 1973 in Siebenbürgen geboren, lebt seit 1988 in Budapest. Er hat über Beckett promoviert, übersetzt aus dem Englischen und arbeitet als Webdesigner. "Der weiße König" wird zurzeit in fünfzehn Sprachen übersetzt.
Dieses Buch lässt sich nicht so einfach in Worte fassen: Hier werden Geschichten erzählt, unendlich viele, und eigentlich doch hauptsächlich die Geschichte von Wilbur. Wilburs Mutter stirbt bei seiner Geburt, sein Vater ergreift die Flucht und Wilbur findet sich im Leben wieder, so jämmerlich alleine, dass ihm das Leben passiert und er nichts damit anzufangen weiß. Er erduldet Pflegeeltern und Jugendknast, er wählt ein Altmännerhotel als Bleibe und findet doch noch ins Leben zurück: Nach Hause schwimmen.
Der Autor erzählt mit solch großer Liebe von Wilbur und den Menschen in dessen Umgebung, er formuliert so plastisch und ohne jedes Klischee, dass es eine wahre Freude ist, diese fünfhundertdreißig Seiten zu lesen. Man möchte langsam lesen, dass sie andauern, man möchte schnell lesen, um Wilburs Geschichte zu erfahren.
Mit diesem Buch gelingt es Lappert nicht nur, einen "wuchtigen, kraftvoll erzählten und kühn erdachten Roman" zu schreiben, sondern auch "eine wunderbare Andacht an das Leben". (Die Zeit)
Schreckensmeldungen vom Nahost-Konflikt hören wir jeden Tag in den Nachrichten. Aber warum und worum kämpfen Israelis und Palästinenser eigentlich? Fast zwei Jahre lang recherchierte der Journalist Martin Schäuble, geb. 1978 in Rheinfelden, im Krisengebiet. Gemeinsam mit dem Holocaust-Überlebenden, 1925 in Polen geborenen Noah Flug, der heute u.a. Vorsitzender des Dachverbandes der Organisationen der Holocaust-Überlebenden in Israel ist, nimmt er den Leser mit auf eine Zeitreise ins heilige Land. Dabei schaffen die Autoren einen leicht verständlichen Überblick, der, ohne Hintergrundwissen vorauszusetzen, komplexe politische Verhältnisse und Entwicklungen vermittelt. Das eigentlich Besondere an diesem Buch aber sind die Stellungnahmen von Zeitzeugen. Auf überzeugende Art und Weise wird deutlich, dass es in diesem Konflikt keine ultimative Wahrheit gibt. Das Buch endet mit einem eindringlichen Dialog zwischen einem jungen Palästinenser, Aiyub, und einem jungen Israeli, Elad: "Wir sind hier, das ist unser Zuhause, und wir müssen eine Lösung finden."
Kartenvorverkauf ab 23. Oktober 2008
in der Stadtbücherei Esslingen
[weitere Informationen zum Programm LesArt und zu den Modalitäten des Kartenverkaufs]
Olaf Nägele:
"Ha Noi Express"
Musikalische Gäste: Eva Geiler und Alexander Suckel
Die Zusatzveranstaltung findet statt am
Donnerstag, 16. Oktober 2008 um 20 Uhr
im Keller des Kabarett der Galgenstricke
Webergasse 9, Esslingen.
Eintritt € 4,-
Kartenvorverkauf ab sofort bei den Buchhandlungen.
Eine Veranstaltung in Kooperation von
Buchhandlung Stocker&Paulus, Silberburg-Verlag und Buchladen Die ZeitGenossen.
Heinz D. Heisl
liest aus seinem neuen Roman
"Abriss"
Was geschieht, wenn dort wo Liebe sein sollte, nur Hass vorhanden ist?
Diese Frage stellt sich der Protagonist des Romans, während er auf einer
Zugfahrt in eine vorerst vage Ferne und damit in seine Kindheit ist.
Ein neuer und dennoch so typisch österreichischer Ton wird in dem
Roman "Abriss", der von einer Kleinhäusler-Familie in der Zeit der
Scharnowreisezüge der frühen sechziger Jahre handelt, angeschlagen.
Ein verschlungener Ton, ein lakonischer, melancholischer und
musikalischer.
Autorenlesung
am Freitag, 10. Oktober 2008
um 20 Uhr im Buchladen
Olaf Nägele:
"Ha Noi Express"
Musikalische Gäste: Eva Geiler und Alexander Suckel
Die Veranstaltung findet statt am
Donnerstag, 25.9.2008 um 20 Uhr (ausverkauft)
im Keller des Kabarett der Galgenstricke
Webergasse 9, Esslingen.
Eintritt € 4,-
Kartenvorverkauf ab sofort bei den Buchhandlungen.
Eine Veranstaltung in Kooperation von
Buchhandlung Stocker&Paulus, Silberburg-Verlag und Buchladen Die ZeitGenossen.
Am 14. März jährt sich der Todestag von Karl Marx zum 125. mal.
Am 21. Februar 1848 wurde das kommunistische Manifest veröfentlicht. Das ist 160 Jahre her.
Und vor 40 Jahren begann die Studentenrevolte.
Gründe genug, wie wir meinen, sich den Grundlagentext mal wieder anzusehen, bzw. anzuhören.
Marius Marx, Schauspieler am LTT, wird den Text des kommunistischen Manifests lesen,
Alexander Suckel, musikalischer Leiter der WLB, wird dazu Musik machen.
Der Österreicher Heinz D. Heisl (Bild oben), geboren 1952, ist freier Schriftsteller und lebt in Zürich.
Neben Arbeiten für Funk, Theater, Auftritten als Rezitator und Darsteller der eigenen Texte, veröffentlichte er zahlreiche Bücher.
Heisl, unserem Publikum bereits bekannt von einem Besuch im Sommer 2006, hat versprochen, an diesem Abend auch einige seiner Gedichte vorzutragen.
José F.A. Oliver, andalusischer Herkunft, wurde 1961 in Hausach im Schwarzwald geboren und lebt dort als freier Schriftsteller. Seine Gedichte sind in mehrere Sprachen übersetzt.
Als Dichter zwischen den Kulturen, zwischen den Sprachen gibt Oliver Auskunft über die Erfahrungen eines "Gastarbeiterkindes", dessen poetische Sensibilität der Zweisprachigkeit entspringt: "ich, Wortmensch Erde, will Sprachen wie Gastgeber Freunde".
Die Liste der Preise und Auszeichnungen, mit denen Oliver bedacht wurde, ist lang. Erwähnt werden sollen hier nur zwei:
1997 erhielt Oliver den Adelbert-von-Chamisso-Preis der Robert Bosch Stiftung
und 2007 den Kulturpreis des Landes Baden-Württemberg.
Ulrike Wörner wird die Begrüßungsrede halten.
"Daß Juli Zeh eine der interessantesten und intelligentesten Schriftstellerinnen ihrer Generation ist, hat sie längst bewiesen. In SCHILF begibt sie sich auf das Terrain des Kriminalromans. Eine unerhörte Geschichte, virtuos und grotesk erzählt. Raffiniert verwoben wird nicht nur von einem Mord und seiner Aufklärung erzählt, sondern auch von der brutalen Rivalität zweier befreundeter Naturwissenschaftler, von einem Medizinerskandal und von den allerletzten Fragen." bücher
"Darf man das? Bertolt Brecht, Arnold Schönberg und Lion Feuchtwanger, Franz Werfel, Thomas Mann und Heinrich Mann im kalifornischen Exil in den Kopf und unter die Haut kriechen? Man darf – wenn man es kann. Michael Lentz, unter den wichtigsten jungen deutschen Schriftstellern der rasanteste, kann es. Sein in Kürze erscheinender Roman ›Pazifik Exil‹ gehört zu den aufregendsten Neuerscheinungen des Herbstes." Frankfurter Allgemeine Zeitung, 11.8.2007
"Lakonisch und komisch erzählt Que Du Luu von Patricks Ängsten, der Suche nach seinem Leben. Und schreibt so ganz nebenbei über die existenziellen Dinge: über Tod und Neubeginn, Hass und Liebe. Ein wunderbarer Roman." bücher
Die Lesung der Chamisso-Preisträgerin Que Du Luu wird gefördert durch die Bosch-Stiftung und den Friedrich-Bödecker-Kreis Baden-Württemberg.
Kartenvorverkauf ab 25. Oktober 2007
in der Stadtbücherei Esslingen
[weitere Informationen zum Programm LesArt]
Olaf Nägele
stellt sein neues Buch vor:
"Maultaschi Goreng"
Silberburg-Verlag, 14,90 €
Die Veranstaltung findet statt am
Gründonnerstag, 5. April 2007 um 20 Uhr
im Keller des Kabarett der Galgenstricke
Webergasse 9, Esslingen.
Eine Veranstaltung von
Buchhandlung Stocker&Paulus, Silberburg-Verlag, Buchladen Die ZeitGenossen und Olaf Nägele.
8. November - 5. Dezember 2006
Wir sind dabei und betreuen folgende Lesungen:
LesART für Kids
Mittwoch, 15. November 2006, 15 Uhr, Kutschersaal
Edith Schreiber-Wicke "Amadeus Wunderkind"
Eintritt frei
Mittwoch, 22. November 2006, 15 Uhr, Kutschersaal
Dieter Winkler "Netsurfer - Operation Delta"
Eintritt frei
LesART für Erwachsene
Donnerstag, 16. November 2006, 20 Uhr, Kutschersaal
Oliver Maria Schmitt "AnarchoShnitzel schrieen sie"
Eintritt € 5,-
Sonntag, 19. November 2006, 20 Uhr, Kulturzentrum Dieselstraße
Wiglaf Droste und Vincent Klink "Wurst - Rezepte, Legenden, Genuss"
Eintritt € 8,-, erm. € 5,-
Kartenvorverkauf ab 25. Oktober 2006 in der Stadtbücherei
[weitere Informationen zum Programm LesArt]
liest
erschienen im Haymon-Verlag
Bei schönem Wetter findet die Veranstaltung
gegenüber
im Garten des Ristorante Michelangelo statt.
liest aus ihrem neuen Krimi
erschienen im Rowohlt-Taschenbuchverlag
lesen auf vielfachen Wunsch wieder im Buchladen
Von dem Pop-Art Künstler Andy Warhol stammt
der Satz "In the future, everyone will be famous for 15 minutes." 1968 hat er diese Prophezeiung ausgestoßen – im gleichen Jahr verübte eine Frauenrechtlerin
einen Anschlag auf ihn.
Andy Warhol überlebte zum Glück, seine Prophezeiung leider auch. Sie legt sich wie ein Fluch über die Menschheit, die für die 15 Minuten Berühmtheit bereit ist, alles zu tun.
Das Autoren-Duo Nina Blazon und Olaf Nägele nimmt sich den abartigen Auswüchsen an, die Warhols Vision ausgelöst hat. Die beiden decken Abgründe auf und singen in ihrer Lesung bei den "Zeitgenosssen" ein literarisches Requiem auf eine im Niedergang befindliche Kultur:
"15 Minuten – Oh, wenn Du doch geschwiegen hättest, Andy Warhol!"
9. November - 7. Dezember 2005
Wir sind dabei und betreuen folgende Lesungen:
LesArt für Kids
Mittwoch, 16. November 2005, 15 Uhr, Kutschersaal
Dagmar Chidolue "Millie in Berlin"
LesArt für Erwachsene
Mittwoch, 16. November 2005, 20 Uhr, Kutschersaal
Eva Menasse "Vienna"
Sonntag, 20. November 2005, 18 Uhr, Kutschersaal
Der Schöffling Verlag mit
Mereike Krügel, Inka Parei, Martin Gülich
Moderation Klaus Schöffling
Musik Patrick Bebelaar und Fried Dähn
mit Bewirtung
Kartenvorverkauf ab 26. Oktober 2005 in der Stadtbücherei
[weitere Informationen zum Programm LesArt]
So etwas wie eine Lesung
Wozu braucht man einen "Wobbly Wriggler"? Was hat August, der starke Kleber" mit seinem blaublütigen Namensgeber gemeinsam und wer ist "Sabrina"?
Skurrile Fundstücke aus dem 1-Euro-Laden, Dinge die die Welt nicht braucht (oder doch?) und ganz neue Dimensionen ihrer möglichen Verwendung, um die Welt besser, schöner und billiger zu machen, präsentieren Fantasy-Autorin Nina Blazon und der Satiriker Olaf Nägele.
Eine Reise ins Universum der skurrilsten Produkte seit der Erfindung des Taschenjojos!
Anfassen des Wobbly Wrigglers erlaubt und ausdrücklich erwünscht. Für Leute mit schwachen Nerven servieren die Autoren Wodka mit Ahoi-Brause.
Wiener Kaffehausliteratur gelesen von
Texte von Polgar, Friedell, Kuh und Altenberg vorgetragen und gelebt von dem Esslinger Erzwiener Gerhard Polacek!
ist das "personifizierte Augenzwinkern", ein schreibender Paparazzo und Psychopath in beratender Funktion. Olaf D. Nägele zeichnet mit seinen Kurzgeschichten und Satiren Szenen des Lebens nach, die gar nicht so weit von der Realität entfernt zu sein scheinen und es dennoch sind.
Journalistin, Autorin, Kaffee-bei-Bert-Trinkerin. Sie kam, sah und schrieb. Und das macht sie eigentlich immer. Für die Zeitgenossen wird die Journalistin etwas tiefer in die Schublade greifen und ein paar Abgründe zu Tage fördern.
war bereits im Dezemer 2003 lesender Gast im Buchladen. Bert Heim hat ihm damals Druck gemacht: er sollle sich doch jetzt an den Roman machen, den Stoff habe er ja schon. Tilman Rau hat Berts Rat beherzigt, er arbeitet am Großen - aber es kamen dann doch noch einige kurze Texte dazwischen. Eine Auswahl davon gibt's jetzt zu hören.
Nikolausabend bei den ZeitGenossen
liest Klassiker der satirischen Weihnachtsliteratur
bei Plätzchen und Wein im Buchladen
Wir sind dabei und betreuen folgende Lesungen des Programms:
LesArt für Kids
Do 11.11.04, 15 Uhr
Kutschersaal
Elisabeth Zöller
"Ach du lieber Schwesternschreck!
Di 16.11.04, 15 Uhr Kutschersaal
Iva Procházková
"Elias und die Oma aus dem Ei"
LesArt für Erwachsene
Fr 19.11.04, 19.30 Uhr
Kutschersaal
Felicitas Hoppe "Verbrecher und Versager"
und
Joachim Zelter "Betrachtungen eines Krankenhausgängers"
Mi 1.12.04, 19.30 Uhr WEGEN GROSSER NACHFRAGE FINDET DIE VERANSTALTUNG IM THEATER STATT
Juli Zeh "Spieltrieb"
[weitere Informationen zum Programm LesArt]
Lesungen im Buchladen Die ZeitGenossen
Stand September 2008
Buchladen Die ZeitGenossen - Strohstraße 28 - 73728 Esslingen - Tel: 0711-35 49 86 - Fax: 0711-35 49 96